Musiker & Vita

Michael Guiseppe Rayka Nikolaus Sebastian Friedrich
(klick auf die Namen für mehr Infos)

Gegensätze ziehen sich an – Das gilt auch für die Musik!

Nikolaus Stigloher, Januar 2012

Schon bereits vor über acht Jahren, ganz genau im Januar 2012, hatte der Begründer der Band „lifveChords“, Nikolaus Stigloher,  die ersten Musiker gefunden, um eine neue Band zu gründen.

Damit war die Idee klar umrissen, jedoch noch lange nicht, in welche Richtung es gehen könnte. Da jeder der damaligen Musiker unterschiedliche musikalische Vorlieben verfolgte, kam es zu einem sehr breit gefächerten Repertoire. Das ist grundsätzlich großartig, weil, sehr abwechslungsreich.

Jedoch, die „lifveChords“ wollten eine eigene Farbe, eine eigene Richtung festlegen. Eine enge Verbundenheit zum Blues, Jazz und Swing war vorhanden und zeichnete sich immer stärker ab.

Im Jahr 2015 reifte die Idee, nachdem schon der eine oder andere eigene Song geschrieben hatte, eine CD machen zu wollen, mit überwiegend eigenen Songs. Diesen Songs einen Rahmen zu geben, zu den Wurzeln des Blues, Jazz und Swing, sich hinzuspüren, darauf hatte sich Rayka, schon seit längerer Zeit mit Begeisterung eingearbeitet. Sie recherchierte diverse Lebensläufe und Geschichten, zu längst vergessenen Größen. Ganz bewusst, wollte sie nicht nur die bekannten Namen herausgreifen, sondern auch jene, die diese Musik entscheidend mitgeprägt hatten und größere, bekanntere Namen inspirierten.

Unser Gitarrist, Sebastian Ludwig, komponierte und textete Songs. Er übernahm auch die „Studioaufnahmen“, die wir im umgebauten Wohnzimmer einspielten.

Unser damaliger Pianist, Raphael Lichius, unterstützte ihn im technischen Bereich und komponierte auf den letzten Metern der Zielgeraden noch zwei Stücke, die zum einen, Sebastian Ludwig und zum anderen, Rayka Emmé, mit Texten versahen. Außerdem steuerte Raphael Fotos zu unserer Broschüre und CD bei, die schon nach kurzer Zeit ihren Titel hatte: „Sentimental Journey“.

Nikolaus Stigloher, von Beruf Kunstmaler und Grafiker und unser Kontrabassist, malte jene „Heroes“ der damaligen Zeit. Es entstand ein kleiner Zeichentrickfilm. Eine Mediashow mit Bildern und kurzen Filmsequenzen kam hinzu. Das Layout zur CD nahm Gestalt an.

Außerdem komponierte er auch eigene Songs. Die Texte dazu schrieb unsere Sängerin und Frontfrau, Rayka Emmé. Sie hat in langer Vorarbeit die Geschichten und Anekdoten zur Broschüre geschrieben und auch einige Texte zu Kompositionen. Außerdem sind die Bleistiftzeichnungen einiger weiblicher, wie auch männlicher Stars, von ihr.

Guiseppe Watzlawick, unser Mann mit Percussion-Leidenschaft und Verfechter des mehrstimmigen Gesangs trug wesentlich zum Groove bei. Er versorgte uns mit Brotzeiten, damit wir, beim Einspielen der Songs, in den Pausen nicht verhungerten.

Nach neun Monaten Arbeit, präsentierten wir zu den Literaturtagen, in Bad Aibling, am 29. Oktober 2016, unser Projekt „Sentimental Journey“, im Kunstverein, vor ausverkauftem Haus. An wechselnden Spielorten waren und sind wir bis heute unterwegs.

Ein Ausruhen gab es nicht!

Bereits Ende 2017 verstärkte sich eine Idee für ein neues Projekt. „The Spirit of Josephine Baker” war unser nächstes Ziel.

Wieder wurde es eine längere Recherche für Rayka. Sie spürte einer der aufregendsten Frauen des letzten Jahrhunderts nach. Bald entstand ein Bild von Josephine Baker, das sich vom vorhandenen Klischee weit entfernte und eine ganz andere Sicht auf diese mutige und empathische Frau entstand.

Bleistiftzeichnungen verschiedener Portraits von ihr fertigte Rayka wieder an.

Nikolaus Stigloher entwarf ein Bühnenbild und ließ Josephine wieder „lebendig“ werden. So entstand das Thema eines „imaginären Interviews“. Dazu entwarf er Kleider der besonderen Art. Es entstanden Gemälde und natürlich wieder eine Broschüre. Er komponierte eine „Hommage“ an Josephine und Rayka schrieb die Texte. Ihr fiel noch zum Schluss ein Song ein, Musik und Text, den Nikolaus Stigloher und  Sebastian Ludwig arrangierten.

Eine Bilderstrecke durfte nicht fehlen, einige Fotos, die Raphael Lichius zur Verfügung stellte und ein Trailer, den Sebastian Ludwig wie für einen „Blockbuster“ zimmerte. Außerdem wurde wieder eine Menge Technik auf Sebastian und Raphael verteilt.

Premiere war am 20. Oktober 2018, wieder vor ausverkauftem Haus. Die Presse war begeistert.

Seit gut eineinhalb Jahren sind wir mit „Josephine“ erfolgreich unterwegs und wir haben erreicht, dass wir eine eigene, unverwechselbare Farbe mit unserer Band „lifveChords“ gestaltet haben.

Einen Wechsel der Musiker hat es Ende 2019 gegeben. Raphael Lichius verließ uns, um eigene Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Dafür haben wir uns Anfang 2020 in unserer Band auf sechs Personen vermehrt.

Mit Michael Lackner kam ein weiterer Gitarrist zu uns, der neue Klangfarben hinzufügen wird. Etliche Zuhörer konnten sich bereits davon überzeugen.  Unser Gitarrist, Sebastian erweitert unseren Sound ebenfalls, da er seit einiger Zeit das Posaunenspiel erlernt und farblich einbringt. Unser Guiseppe hat endlich sein Saxophon entstaubt und gibt unserer Truppe einen weichen, warmen Rahmen, ohne das Schlagwerk zu vernachlässigen.

Einen neuen Pianomann konnten wir auch gewinnen. Friedrich Stimmer, melodiös, empathisch, zu unverwechselbaren Improvisationen sich hinreißender Pianist. Auch er hat sich bereits in unserem Projekt „Josephine Baker“ präsentiert.

Zu unserem neuesten Projekt „From New Orleans to Europe”, sind wir gerade wieder dabei, auch an eigene Songs zu denken und damit uns weiter zu entwickeln.

Wir sind alle gespannt, was sich daraus ergeben wird. Sie sicher auch!

Bleiben wir inspiriert!
Ihre „LifveChords“
2020